Flüssigboden.
Neu gedacht.

Flüssigboden allgemein

Flüssigboden ist ein fließfähiger Baustoff aus Bodenaushub, Wasser, Zement und Compound. Er wird mittels Flüssigbodenmischanlage produziert und als flüssiger Baustoff eingebaut. Im Anschluss härtet er kontrolliert aus und bleibt im späteren, ausgehärteten Zustand leicht lösbar. Nach 12 Stunden ist er begehbar, nach 24 Stunden überbaubar.

Bodenarten verarbeiten

Flüssigboden OWL kann, im Gegensatz zu vielen Marktbegleitern, so gut wie alle Bodenarten verarbeiten. Entscheidend ist, ob der Boden technisch vorbereitet (rieselfähig) und auf die bauseitigen Bedürfnisse hin passend rezeptiert werden kann.

Schadstoffbindung

Schadstoffbindung ermöglicht es, belastete Böden kontrolliert wieder einzubauen, statt sie teuer zu entsorgen.

Anlagentechnik und Produktion

Flüssigboden wird direkt auf der Baustelle mit einer mobilen Mischanlage mit einer Leistung von bis zu 100 m³/h produziert. Dabei kann die Baustelleneinrichtung speziell an die Bedürfnisse der Baustelle angepasst werden. Der vorhandene Boden wird nach Möglichkeit im Durchlaufmischverfahren zusammen mit Wasser, Zement und Compound verwogen und fertig gemischt bereitgestellt.

Wärmeleitfähigkeit

Flüssigboden kann so eingestellt werden, dass er Wärme besonders gut leitet. Das ist wichtig für Stromtrassen, Fernwärme, Energiemonolithen und Erdwärmesysteme.

Arbeitsraum- und Hohlraumverfüllung

Flüssigboden eignet sich ideal zur Verfüllung von Hohlräumen, Arbeitsräumen und schwer oder gar nicht erreichbaren Verfüllbereichen. Durch das fehlende Schwindverhalten wird eine möglichst optimale Lastübertragung erreicht.

Flüssigboden-Einbau

Flüssigboden wird fließfähig eingebaut und verdichtet sich ohne den Einsatz von Verdichtungsenergie selbstständig. Dadurch können auch enge, tiefe oder schwer zugängliche sowie schwingungsempfindliche Bereiche sicher verfüllt werden.

Kanalbau

Im Kanalbau ersetzt Flüssigboden die klassische Sandbettung bis hin zur Unterkante des späteren Straßenaufbaus, reduziert Setzungen und ermöglicht den gleichzeitigen Einbau mehrerer Rohre. Wird der Einbau schon in der Planung berücksichtigt, lassen sich auch Grabenbreiten optimieren.

Lastausgleichsschicht

Flüssigboden kann als statisch relevante Lastausgleichsschicht direkt auf dem anstehenden Untergrund oder über Säulen bzw. einer Pfahlgründung eingesetzt werden. So werden Lasten gleichmäßig verteilt, spätere Setzungen homogenisiert und schwache Untergründe besser nutzbar gemacht – mit dem vor Ort vorhandenen Boden.

Energiemonolith

Der Energiemonolith nutzt den Boden als Wärmespeicher und macht oberflächennahe Geothermie für Gebäude, Sportflächen, Parkplätze und Infrastruktur nutzbar.

Rezepturentwicklung / Eignungsprüfung

Jedes Bauprojekt hat seine spezifischen Anforderungen und braucht dafür seine eigene Flüssigboden-Rezeptur. Wasser, Zement, Compound und Boden werden auf die Anforderungen des Bauvorhabens abgestimmt und die Eignung somit nachgewiesen.